Physiotherapie in der Gynäkologie, Urologie, Proktologie

Viele Österreicherinnen und Österreicher leiden an funktionellen Blasen- und Darmproblemen, v.a. die Kontrolle darüber. Inkontinenz, häufiger (meist nächtlicher) Toilettengang, Harnverlust, Stuhlverlust und Schmerzen sind oftmals beschriebene Beschwerdebilder. Auch während und nach einer Schwangerschaft kann es zu einer, nicht nur physischen belastenden, Schwäche oder Fehlunktion der Beckenbodenmuskulatur kommen. Im Rahmen physiotherapeutischer Einzel-, oder Gruppenbehandlungen stehen Wahrnehmungsschulung, Erlernen geeigneter Übungen und Trainingsmethoden, Techniken aus der Manuellen Therapie, Bio-Feedback und andere Therapieformen hilfreich zur Verfügung, um Probleme zu lindern oder zu lösen.

Häufige Indikationen

  • Harn (Urin) - und Stuhlinkontinenz
  • Thromboseprohylaxe nach gynäkologischen Operationen
  • Geburtsvor- und Nachbereitung
  • Schwangerschaftsgruppen/Gymnastik, Rückbildung nach der Geburt
  • Schwäche der Beckenbodenmuskulatur
  • Postoperative Beschwerden Bauchraum/Beckenboden/Becken (z. B. nach Prostataoperation oder Hysterektomie)